Cybercrime Kompetenzzentrum

Das Cybercrime-Kompetenzzentrum

Im Jahr 2011 wurde das Cybercrime-Kompetenzzentrum beim LKA NRW eingerichtet. Es ist seitdem die zentrale Ansprechstelle in Fragen der Cybercrime in NRW.

Über die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) sind rund um die Uhr Experten erreichbar, die die Anfragen anderer staatlicher Behörden, Institutionen und Verbände aus Forschung und Lehre sowie der Wirtschaft entgegennehmen, bearbeiten und steuern.

Darüber hinaus werden im Cybercrime-Kompetenzzentrum folgende Aufgaben wahrgenommen:

Grundsatzangelegenheiten und Prävention

In diesem Sachgebiet ist die allgemeine Geschäftsführung von Sicherheitskooperationen des LKA NRW angesiedelt. Einen Schwerpunkt stellt hier die Sicherheitskooperation Cybercrime mit dem BITKOM dar.

In dieser Dienststelle wird auch das jährliche Lagebild Cybercrime in NRW erstellt. Dieses Lagebild stellt die Entwicklung der Cybercrime im engeren Sinne sowie einzelner Delikte, die mit Hilfe des Tatmittels Internet begangen werden, im Land Nordrhein-Westfalen dar.

Ziel der Präventionsarbeit im Bereich Cybercrime ist es, das Gefahrenbewusstsein (Awareness) zu steigern und wirkungsvolle Verhaltenshinweisen zu vermitteln. So sollen die Risiken, Opfer einer Straftat zu werden, gesenkt und Schäden verhindert werden.Wie Sie sich vor Gefahren im Internet schützen können, erfahren Sie hier.

Zentrales Informations- und Servicezentrum Cybercrime (ZISC)

Das ZISC gewährleistet den Informationsaustausch mit den Polizeibehörden des Landes NRW, polizeilichen Zentralstellen von Bund und Ländern, Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung sowie externen Behörden, Institutionen und Verbänden in Zusammenhang mit der Bekämpfung von Cybercrime. Die Mitarbeiter des ZISC beraten bei der Einsatzbewältigung und Ermittlungsführung in Fällen herausragender Computerkriminalität und konzipieren hierfür spezifische Strategien und Taktiken.

Zentrale Auswertungs- und Sammelstelle Kinderpornografie (ZASt)

Die ZASt erfasst und überwacht die Verbreitungswege gewaltverherrlichender, pornografischer und sonstiger jugendgefährdender Schriften zur Identifizierung ihrer Hersteller und Verbreiter. Bei der Verbreitung kinder- und jugendpornografischer Schriften zielt die Tätigkeit der landeweiten Zentralstelle auf die Identifizierung der Tatbeteiligten und Opfer des sexuellen Missbrauchs ab. Dazu wertet die ZASt verdächtige bzw. in Strafverfahren sichergestellte Medien aus.

Neben klassischen materiellen Bild- und Videoformaten sind vor allem digitale Dateien auszuwerten. Weitere Arbeitsschwerpunkte der ZASt sind das Aufdecken neuer Tatbegehungsweisen, das Unterstützen der Kreispolizeibehörden sowie die Mitarbeit in nationalen und internationalen Projekt- und Forschungsgruppen.

Zentrale Internetrecherche (ZIR)

Die ZIR ist in den Medien auch als „Streife im Netz“ bekannt. Sie initiiert Ermittlungsverfahren, hellt das Dunkelfeld der Datennetzkriminalität auf und beobachtet strafrechtlich relevante Entwicklungen im Internet. Sie entwickelt neue Ermittlungsmethoden und wehrt Gefahren ab, indem sie zum Beispiel bei der Feststellung entsprechender Ankündigungen Personen identifiziert, die einen Suizid im Internet androhen.

Ermittlungskommissionen (EK)

Die EK des LKA NRW bearbeiten Ermittlungsverfahren von herausragender Bedeutung im Bereich der Cybercrime. Aufgrund der weltweit handelnden und zumeist im Ausland lebenden Täter ist dabei in der Regel eine Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt und ausländischen Ermittlungsbehörden erforderlich.

Telekommunikationsüberwachung (TKÜ)

Die Dienststelle koordiniert zentral alle auf der Grundlage der Strafprozessordnung angeordneten Maßnahmen zur Telekommunikationsüberwachung für die Behörden in NRW und setzt sie technisch um. Sie berät die Kreispolizeibehörden in rechtlichen, technischen und taktischen Fragen rund um dieses Thema. Darüber hinaus ist sie zentraler Ansprechpartner für die Netzbetreiber und Provider im Rahmen der Telekommunikationsüberwachungsverordnung.

Ermittlungsunterstützung, Computerforensik

Im Bereich der Computerforensik untersuchen Polizeibeamte und Ingenieure elektronische Geräte und sichern die in diesen Geräten gespeicherten Daten. Hier werden Daten von Computerfestplatten, aus Mobiltelefonen, Navigationsgeräten oder anderen Speichermedien gesichert. Die gewonnenen Daten werden so aufbereitet, dass ein Ermittler sie für sein Ermittlungsverfahren weiter auswerten kann.

 

Polizeibeamter mit Headset

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