Ransomware

Das Cybercrime-Kompetenzzentrum des LKA NRW warnt

Aktuell ist es zu einem Angriff auf die IT-Infrastruktur eines Krankenhauses in Nordrhein-Westfalen gekommen. Das Cybercrime-Kompetenzzentrum des hat die Ermittlungen übernommen.

Nach derzeitigem Stand handelt es sich um einen Angriff mittels Ransomware. Die Übertragung der Schadsoftware erfolgt häufig über Dateianhänge von E-Mails. Auch ein Besuch infizierter Webseiten kann zu einer Übertragung führen ("Drive-By-Download"). Die Schadsoftware wird durch die Täter regelmäßig verändert, so dass selbst aktuelle Anti-Virensoftware keinen umfassenden Schutz bieten können. Jedes Unternehmen oder jede Institution mit IT-Infrastruktur kann betroffen sein.

Die Experten des Cybercrime-Kompetenzzentrums raten daher, IT-Systeme durch automatische Updates für das Betriebssystem und alle Anwendungen sowie Antivirenprogramme auf dem aktuellen Stand zu halten.

Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter über die möglichen Gefahren aufklären und entsprechend sensibilisieren: E-Mails, Datei-Anhänge und Links aus nicht vertrauenswürdige Quellen sollten auf keinen Fall geöffnet oder angeklickt werden. Daten müssen regelmäßig gesichert werden. Wichtig ist, dass die Aufbewahrung der Backup-Dateien auf externen Systemen erfolgt, damit diese nicht auch durch die Schadsoftware verschlüsselt werden.

"Kommt es zu einem Schaden, nehmen Sie bitte keinen Kontakt mit den Tätern auf", empfiehlt Uwe Jacob, Direktor des LKA NRW, heute in Düsseldorf. "Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei."

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