Verkehrsbericht 2016

Verkehrsbericht 2016 des Polizeipräsidiums Düsseldorf

Die aktuellen Zahlen zur Verkehrsunfallentwicklung im Stadt- und Autobahnverkehr

 

Kernaussagen der Verkehrsstatistik

 

Stadtgebiet Düsseldorf

  • Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Stadtgebiet Düsseldorf steigt im Vergleich zum Jahr 2015 leicht um 0,5% von 30.224 auf 30.372 Verkehrsunfälle. Bei rund 28.000 dieser Verkehrsunfälle bleibt es bei Blechschäden.
  • Die Zahl der Verkehrstoten sinkt von 14 auf 9. Während die Zahl der Leichtverletzten um 16 Personen auf 2.734 steigt, sinkt die Zahl der Schwerverletzten um 45 (-11,8%) auf 337 Personen.
  • Seit acht Jahren in Folge ist kein Kind auf Düsseldorfs Straßen gestorben. Die Gesamtzahl der Kinderunfälle sinkt von 242 auf 240. Zudem wird ein Kind weniger schwerverletzt als im Vorjahr.
  • Es versterben wie auch im Vorjahr drei Kradfahrer bei Verkehrsunfällen. Bei den sechs anderen Verstorbenen handelt es sich um Senioren.
  • Bei Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Fußgängern ist ein Rückgang um -5,6% feststellbar. Dieser Rückgang drückt sich auch bei den Unfallfolgen aus. Hier ist ein Rückgang bei den leicht- und schwerverletzten Verkehrsteilnehmern von insgesamt -6,1% zu ver-zeichnen.
  • Die Ablenkung im Straßenverkehr, z. B. durch die Nutzung von Smartphones, bereitet der Polizei zunehmend Sorgen. Im Jahr 2016 wurden fast 10.000 Verstöße festgestellt. Das sind rund 2.000 Verstöße mehr als im Vorjahr. Gegenüber dem 3-Jahres-Schnitt steigt die Zahl der Verstöße sogar um 67,0%.
  • Die Aufklärungsquote bei Verkehrsunfallfluchten erhöhte sich leicht, bei Verkehrsunfall-luchten mit Personenschaden steigt sie sogar um 7,3% auf 68,3%.

 

Autobahnen im Regierungsbezirk Düsseldorf

  • Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle auf den Autobahnen im Regierungsbezirk Düsseldorf steigt im Vergleich zum Jahr 2015 um 9,2% auf 14.343. Bei rund 13.000 Verkehrsunfällen bleibt es bei Sachschäden.
  • Im Jahr 2016 starben 19 Personen bei Verkehrsunfällen. Das ist eine Person mehr als im Jahr 2015. Die Zahl der verletzten Verkehrsteilnehmer steigt um 8,6% auf 2.122, die der schwerverletzten um 1,6% (6 Personen).
  • Bei den Stauendunfällen ist ein Anstieg von 29,1% festzustellen. Häufig sind dabei Lkw in die Unfälle verwickelt und verursachen schwere Unfallfolgen.
  • In zunehmenden Maße wurden Abstandsverstöße von Lkw festgestellt. 2016 stieg die Zahl der festgestellten Verstöße erheblich von 1.461 auf 4.828 Abstandsunterschreitungen.
  • Auch weiterhin ist eine sinkende Verkehrsmoral feststellbar. Die Verkehrsunfallfluchten bleiben in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Gleichzeitig konnte die Aufklärungsquote bei Verkehrsunfallfluchten mit Personenschäden deutlich gesteigert werden (+8,0%).
  • Auch auf der Autobahn waren deutlich mehr Verstöße durch die verbotswidrige Nutzung des Mobiltelefons feststellbar. Gegenüber dem 3-Jahres-Schnitt stiegen die Verstöße um 37,2%.
  • Bei den Hauptunfallursachen stellen Geschwindigkeit und Abstand mit zusammen über 80% den größten Anteil dar.

 

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