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Innenminister würdigt herausragende Leistungen von Polizeisportlern

6.4.2016: Innenminister Jäger: Sport fördert die Leistungsfähigkeit der NRW-Polizei

Innenminister Ralf Jäger hat 57 NRW-Polizeisportlerinnen und Polizeisportler für ihre herausragenden Leistungen geehrt. In 46 verschiedenen Disziplinen haben die Polizeisportler bei Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften sowie bei Deutschen und Europäischen Polizeimeisterschaften beachtliche Erfolge erzielt. „Der Polizeiberuf ist sehr anspruchsvoll, sowohl für die Psyche als auch für den Körper. Sport fördert Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination, Kraft aber auch Teamgeist und ist für Polizisten unverzichtbar. Daher sind die geehrten Sportler mit ihren Erfolgen große Vorbilder“, betonte der Innenminister in Oberhausen.

Die NRW-Polizei fördert junge Spitzensportlerinnen und -sportler aus den Nationalkadern. So können sie optimal Training, Wettkampf und den anspruchsvollen Beruf miteinander verbinden. Daneben gibt es in den Polizeibehörden ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement basierend auf Sport, medizinischer Vorsorge und Ernährungsberatung. „Mit unserem Gesundheitsmanagement geben wir allen Polizisten die Möglichkeit, ihre Gesundheit und Fitness zu erhalten. Zum Berufsalltag ist Sport der richtige Ausgleich für Körper, Geist und Seele“, sagte Jäger.

Folgende Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte wurden zu „Sportlern des Jahres 2015“ ernannt:

„Polizeisportlerin des Jahres 2015“ ist Polizeikommissarin
Nicole Seitenbecher
vom Landrat Soest. Bei der Europäischen Polizeimeisterschaft in Mailand belegte die Tennisspielerin im Damen Einzel den zweiten Platz.

„Polizeisportler des Jahres 2015“ ist Kommissaranwärter
Carlo Paech
vom Polizeipräsidium Köln. Bei der Deutschen Hallen-Leichtathletikmeisterschaft in Karlsruhe belegte der Stabhochspringer im Februar 2015 den zweiten Platz. Im Juli 2015 in Nürnberg bei der Deutschen Leichtathletikmeisterschaft sprang er auf den dritten Platz. Bei der Leichtathletik Weltmeisterschaft in Peking im August 2015 sicherte er sich mit seiner Saisonbestleistung von 5,80 Meter Platz 13.

„Polizeimannschaft des Jahres 2015“ ist der 19-köpfige Handballkader der NRW-Polizei. Die Mannschaft sicherte sich bei den Deutschen Polizeimeisterschaften in Selm den ersten Platz.

„Polizeisportverein (PSV) des Jahres 2015“ ist der PSV Bork. 1945 gegründet schloss sich der Verein 1953 mit der Sport- und Spielgemeinschaft der Bereitschaftspolizei zusammen. Seitdem nennt er sich PSV Bork 1945 e. V. Mit seinen 1.100 Mitgliedern und 13 Abteilungen ist der PSV Bork der größte Sportverein in Selm. Zahlreiche Polizeimeisterschaften auf Landes- und Bundesebene fanden unter seiner Leitung statt. 2015 feierte der Verein sein 70-jähriges Jubiläum.

Der Sport führt nicht nur zu Fitness und Medaillen, sondern er vermittelt soziale Kompetenzen und gibt eine wichtige Werteorientierung. Der Minister lobte deshalb das Engagement aller Polizeisportvereine in NRW. „Viele bieten gezielt für Kinder und Jugendliche Sportkurse an. Durch Sport bekommen sie die Chance, offen mit anderen Menschen und Kulturen umzugehen und so Teil der Gemeinschaft zu werden.“ 

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