Zwei Polizeibeamte bei Einsatzfahrt.

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Online-Bewerbung, Selbstcheck, die Voraussetzungen und das Auswahlverfahren

Online-Bewerbung

Die Onlinebewerbungsfrist für eine Einstellung zum 01.09.2014 ist bereits abgelaufen.
 

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Für eine Einstellung in den gehobenen Polizeivollzugsdienst zum 01.09.2015 werden wir voraussichtlich ab Juni 2014 wieder Bewerbungen entgegen nehmen. Das Onlinebewerbungsformular und alle weiteren wichtigen Informationen über eine Onlinebewerbung bei der Polizei NRW können Sie sich bereits jetzt ansehen.

(Folgen Sie dem Link zum Benutzerkonto)

 

Selbstcheck

Mit dem Selbstcheck möchten wir Ihnen die Gelegenheit geben herauszufinden, ob der Beruf des Polizisten bzw. der Polizistin Ihren persönlichen Stärken und Neigungen entspricht.

Selbstcheck


Voraussetzungen

Sie können eingestellt werden, wenn Sie:

  • Deutscher im Sinne des Artikels 116 Grundgesetz sind
  • die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzen (1.) 
  • die Gewähr dafür bieten, dass Sie jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung eintreten
  • gerichtlich nicht vorbestraft sind oder gegen Sie kein gerichtliches Straf- bzw. Ermittlungsverfahren anhängig ist
  • nach Ihren charakterlichen und geistigen Anlagen für den Polizeidienst geeignet sind
  • in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen leben
  • aus polizeiärztlicher Sicht polizeidiensttauglich sind (2.)
  • das 37. Lebensjahr am Einstellungstag noch nicht vollendet haben
  • eine zum Hochschulstudium berechtigende Schulbildung (Abitur), einen gleichwertigen Bildungsstand (z.B. vollständige Fachhochschulreife) oder einen Abschluss einer beruflichen Aufstiegsfortbildung gemäß Berufsbildungshochschulzugangsverordnung (BBiHVZ) (3.) besitzen
  • sechs Jahre Englischunterricht (oder vier Jahre bei erhöhtem Stundenanteil) nachweisen können oder ein Zertifikat über eine abgelegte Prüfung gemäß dem europäischen Referenzrahmen für Sprachen, Level B 1 besitzen (entspricht dem Leistungsstand der Klasse 10, Sekundarstufe I)
  • das Deutsche Sportabzeichen (mindestens in Bronze) besitzen und es zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht älter als zwölf Monate ist (4.)
  • das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen mindestens in Bronze besitzen und es am 1.6. des Einstellungsjahres nicht älter als vierundzwanzig Monate ist (4.)
  • die Fahrerlaubnis Klasse B oder die Fahrerlaubnis zum begleiteten Fahren ab 17 für Fahrzeuge mit Schaltgetriebe bis zum 1.6. des Einstellungsjahres erworben haben
  • als Frau mindestens 163 cm, als Mann mindestens 168 cm groß sind
  • Ihr Body-Mass-Index (Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße in Metern zum Quadrat) nicht kleiner als 18 oder größer als 27,5 ist
  • das Auswahlverfahren erfolgreich abgeschlossen haben
  • ferner müssen Sie bis zum 1.6. des Einstellungsjahres nachweisen, dass Sie die Grundlagen der Textverarbeitung (Tastschreiben am PC) beherrschen. Erforderlich ist eine abgelegte Schnellschreibarbeit als Prüfung mit einer Mindestleistung von 80 Anschlägen je Minute.

 

  1. Für Bewerber mit Nicht-EU-Staatsangehörigkeit gelten besondere Voraussetzungen. Grundsätzlich darf in das Beamtenverhältnis nur berufen werden, wer Deutsche/Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes ist oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der europäischen Union besitzt. Eine Einstellung in den Polizeidienst ist jedoch auch für andere Staatsangehörige möglich, wenn an der Gewinnung der Bewerberin bzw. des Bewerbers ein dringendes dienstliches Bedürfnis besteht. Diese Voraussetzung ist in der Regel erfüllt, wenn das Auswahlverfahren erfolgreich absolviert wurde, ein hoher Bevölkerungsanteil der entsprechenden Nationalität in Nordrhein-Westfalen lebt, die Bewerberin/der Bewerber neben der deutschen Sprache auch die jeweilige Heimatsprache spricht und wenn eine Aufenthalts-/Niederlassungserlaubnis für den Bereich der Bundesrepublik Deutschland vorhanden ist. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
  2. Zur Polizeiärztlichen Untersuchung gehört auch die Dokumentation und Bewertung von Körperschmuck ( Tattoos, Piercing, ...). Bitte beachten Sie daher unsere „Hinweise zur Bewertung von Körperschmuck“ in den Informationen zum Bewerbungsverfahren (Anlage 5).
  3. Die Berufsbildungshochschulzugangsverordnung regelt den „Zugang zum Bachelor-Studium an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung NRW“ für beruflich Qualifizierte. Bitte beachten Sie daher unsere Informationen zum Bewerbungsverfahren (Anlage 4)
  4. Nachweise über den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens und des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens können nur anerkannt werden, wenn sie von Organisationen, Einrichtungen oder sonstigen Veranstaltern (z. B. DLRG, ASB oder DRK-Wasserwacht) ausgestellt wurden, die zur Ausstellung von Nachweisen berechtigt sind.

Wo Sie das Deutsche Sportabzeichen erwerben können, erfahren Sie hier: Deutsches Sportabzeichen. Einige Kreispolizeibehörden bieten auch die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens für Polizei-Bewerberinnen und Polizei-Bewerber an. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer zuständigen Polizeidienststelle.

Das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Bronze kann bei der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft e. V. abgeleistet werden. Aber auch beim Deutschen Roten Kreuz, bei der Wasserwacht und beim Arbeiter Samariter Bund bestehen solche Möglichkeiten.

 

Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren besteht aus:

  • PC-Test (1. Tag)
  • polizeiärztliche Untersuchung (2. Tag)
  • Assessment-Center (3. Tag)

Die ersten beiden Tage durchlaufen Sie im Bildungszentrum Münster des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und  Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen (LAFP NRW).
Den dritten Tag absolvieren Sie in Aachen, Bielefeld, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Gelsenkirchen, Hagen, Köln oder Münster.
Wo Sie das Assessment-Center absolvieren, hängt von Ihrem Wohnort ab. Wohnen Sie außerhalb von Nordrhein-Westfalen, wird zusammen mit Ihnen eine Behörde festgelegt. Im Verlauf des Auswahlverfahrens werden Sie nur dann zu den folgenden Testtagen eingeladen, wenn Sie jeden Tag erfolgreich bestanden haben.

Bei dem PC-Test werden geprüft:

  • logisch-analytisches Denkvermögen
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Abstraktionsvermögen
  • Gedächtnisleistung 
  • Rechtschreibung und Interpunktion

Der Test dauert ca. 2 Stunden. Sie sollten sich auf den Test vorbereiten. Fachliteratur erhalten Sie im Buchhandel. Nach dem PC-Test folgt ein „Formalgespräch“. Hier werden Ihre Bewerbungsunterlagen auf Vollständigkeit geprüft. Sie müssen angeben, ob Sie Tätowierungen tragen.
Anschließend erhalten Sie das Ergebnis des PC-Tests. Wenn Sie diesen Test bestanden haben, müssen Sie einen zweiten PC-Test durchlaufen, der Ihre Reaktionsschnelligkeit, Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit prüft.
Wenn Sie einen PC-Test nicht bestanden haben, ist das Auswahlverfahren für Sie beendet. Sie können sich dann frühestens für das folgende Einstellungsjahr bewerben.
Bei der polizeiärztlichen Untersuchung wird geprüft, ob Sie polizeidiensttauglich sind. Dabei werden u.a. Ihr Hör- und Sehvermögen sowie Ihre Belastung (EKG) getestet. Es wird auch Ihre Körpergröße gemessen sowie Ihr Body-Mass-Index ermittelt.
Abschließend werden Sie von einer Polizeiärztin oder einem Polizeiarzt untersucht.  Es besteht die Möglichkeit, dass weitere Facharztbefunde herangezogen werden müssen. Dies wird  mit Ihnen besprochen.
Im Assessment-Center werden Ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen geprüft. Sie müssen zwei Rollenspiele absolvieren, halten einen Vortrag und stellen sich einem Interview. Beim ersten Rollenspiel handelt es sich um ein Konfliktgespräch, das Sie mit einem/einer ausgebildeten Rollenspieler/in (Polizeibeamtin/Polizeibeamter) führen müssen. Dabei soll ein Konflikt behandelt werden, der im polizeilichen Umfeld auftreten kann. Dieses Gespräch  dauert ca. 5 Minuten. Für den dann folgenden Vortrag haben Sie 15 Minuten Vorbereitungszeit. Es handelt sich um aktuelle Alltagsthemen. Der Vortrag soll ca. 5 Minuten dauern.

Im zweiten Rollenspiel wird die Situation in einer Führungsstelle eines Polizeipräsidiums (vergleichbar mit einem Sekretariat) nachgestellt. Hier müssen Sie schriftliche Unterlagen bearbeiten und auf Telefonanrufe reagieren.  

Im abschließenden Interview sollen Sie etwas zu Ihrer bisherigen schulischen und/oder beruflichen Entwicklung erzählen sowie Fragen zu Ihrer Berufsmotivation und anderen Aspekten des Polizeiberufes beantworten.

Wenn Sie Fragen zum Bewerbungsverfahren haben, wenden Sie sich bitte an die Einstellungsberatung in ihrer Wohnortbehörde oder die landeszentrale Bewerberbetreuung beim LAFP in Münster unter 0251 7795-5312; -5311 oder -5310 oder senden Sie uns eine E-Mail an polizeiberuf@polizei.nrw.de

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